Über

Auf aboutletterpress.com feiern wir die Kunst des analogen Buchdrucks und seine schöne Schwester Letterpress. Wie wir Buchdruck und Letterpress jeweils definieren, wo wir die Gemeinsamkeiten sehen und welche Unterschiede es gibt, beschreiben wir auf unserer Startseite sowie in einigen Beiträgen. Wir wollen unsere Freude an diesem großartigen Handwerk teilen, an den Maschinen, den Schriften und Druckerzeugnissen.

Neben etwas Theorie werden wir auch praktische Fragen behandeln: Was passt besser zu meinem Projekt: Klassischer Buchdruck oder Letterpress? Wie finde ich den besten Drucker für mein Projekt? Womit erzielt man das beste Druckbild: mit Klischee, Handsatz oder Maschinensatz? Worauf ist bei Buchdruck-Jobs in der Vorbereitung zu achten? Ist Buchdruck tatsächlich „grün“? Was kostet das? …

Im Blog sammeln wir, was zum Thema passt. Wir stellen Drucker und Druckerinnen, Offizinen, Maschinen und Druckprojekte vor, sammeln Wissen und Erfahrungen und machen Fachliteratur und Zeitzeugnisse zugänglich, die in Kisten und Regalen ihrer Wiederentdeckung harren.

Warum wir Buchdruck und Letterpress separat nennen?

Warum wir Buchdruck und Letterpress separat nennen? Weil sie für uns zwei sehr unterschiedliche Ausprägungen des klassischen Buchdrucks sind. Die Kurzformel könnte lauten: Gleiches Druckprinzip, gleiche Maschinen. Aber: Der Buchdruck überträgt Farbe, ohne das Papier zu verformen; Letterpress druckt mit etwas mehr Bums und erzeugt so diese typische leichte Prägung des Druckbilds. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Und warum nennen wir den Letterpress „Schwester“? Grammatikalisch korrekt ist Letterpress natürlich maskulin. Aber er ist nun mal auch Handwerkskunst. Das Substantiv Kunst ist weiblich und so stellen wir uns den Letterpress als Schwester des Buchdrucks vor. Das beißt sich zwar, aber wir posten hier ja auch kein Duden-Derivat, sondern nur eine Fan-Page.

Anja
Anja

Anja macht beruflich etwas ganz anderes, hat aber ein sicheres Auge für Design und ist hier zuständig für alles, was gut aussehen soll. Besonders mag sie Letterpress-Produkte, die mit ihrer Verbindlichkeit und Ausstrahlung einen schönen Gegenpart zur digitalen Flüchtigkeit bieten.

Stephan
Stephan

Stephan ist Journalist, Verlags- und Kommunikationsexperte mit Erfahrung im Druck und der Buchherstellung sowie Fan der analogen Fotografie. 2017 gewann er mit Sachsendruck den Paperazzo Haptik Award – für ein ökologisches Pappebuch, das man nach dem Lesen im Garten verbuddeln konnte und es wuchs ein echter (!) Apfelbaum daraus.

Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Schickt uns gerne eure Themen, Bilder eurer Arbeiten oder Hinweise auf Veranstaltungen.

PS: Der Seitentitel ist übrigens eine kleine Referenz an die Gutenberg-Bibel, die wegen ihres 42-zeiligen Satzspiegels auch B42 (B für Bibel) genannt wird.